Manuskript-Kompass · Datensicherheit
Wo dein Manuskript liegt –
und wer es sieht
Du lädst einen unveröffentlichten Roman hoch. Deshalb steht hier, wo er hingeht – nicht als Rechtstext, sondern so, dass du es verstehst.Gespeichert in Irland, analysiert in der EU. Nicht zum Training verwendet.
Stand 17.09.2026 · Kurzfassung der Datenschutzerklärung, Abschnitte 5 bis 9Die Kurzfassung
Drei Orte, drei Anbieter, eine Regel: Dein Text bleibt in der Europäischen Union. Die Regionen-Kürzel sind die Bezeichnungen der Anbieter, damit du jede Angabe selbst nachprüfen kannst.
| Was | Wo | Wer |
|---|---|---|
| Deine Manuskripte und Auswertungen | Irland, Europäische Union | Supabase, Region eu-west-1 |
| Die KI-Analyse deines Textes | Europäische Union (Eingang Frankfurt am Main) | Amazon Bedrock, EU-Inferenzprofil |
| Website und Anwendung | Frankfurt am Main | Vercel, Region fra1 |
| Suche nach Vergleichstiteln | Frankfurt am Main | Katalog der Deutschen Nationalbibliothek – dorthin gehen nur Buchtitel und AutorInnen-Namen, kein Satz aus deinem Text |
Alle genannten Orte liegen in der Europäischen Union; für alle gilt die Datenschutz-Grundverordnung. Die verbindliche Fassung mit allen Diensten, Orten und Rechtsgrundlagen ist die Datenschutzerklärung, Abschnitte 5 und 6.
Dein Text verlässt die EU nicht
Dein Text verlässt die EU nicht. Deine Manuskripte liegen in Irland, die KI-Analyse läuft in Rechenzentren innerhalb der EU. Das gilt für jede Auswertung: Gutachten, Lektorat, Klappentext, Exposé, Serienbibel und Chat.
Die Suche nach Vergleichstiteln bleibt ebenfalls in der EU – in zwei Stufen, die bewusst getrennt sind. Stufe 1 entsteht in der EU: ein abstraktes Suchprofil mit sieben festen Feldern (Subgenre, Setting, Epoche, Tonalität, Themen, Zielgruppe, Suchbegriffe), zusammen höchstens 400 Zeichen. Eine Kontrolle ohne KI prüft es bei jedem Aufruf: keine sechs Wörter in Folge aus deinem Text, keine Figurennamen. Fällt das Profil durch, wird es verworfen. Stufe 2 prüft jeden Kandidaten am Katalog der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt – dorthin gehen nur Buchtitel und AutorInnen-Namen, ohne deinen Namen, dein Konto und deine IP-Adresse. Kein Satz und keine Zeile deines Textes.
Welche Dienste den Kompass sonst betreiben – für E-Mails, Bestellung und Hosting – und wo sie sitzen, steht mit Ort und Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung, Abschnitte 6 und 7.
Dein Text wird nicht zum Training verwendet
Weder Amazon noch die Anbieter der eingesetzten KI-Modelle trainieren mit deinem Manuskript – das ist vertraglich geregelt. Die Modellanbieter bekommen keinen Zugriff auf deine Inhalte; die Kommunikation bleibt innerhalb des AWS-Netzwerks in der EU, und Amazon Bedrock speichert deine Texte nicht dauerhaft.
Amazon Bedrock kann Ein- und Ausgaben auf Wunsch des Kontoinhabers protokollieren („Model Invocation Logging“). Diese Protokollierung ist in meinem Konto abgeschaltet. Es entstehen keine Mitschnitte deiner Manuskripttexte – auch nicht bei mir.
Was der Kompass lernt, lernt er aus deinen Lektoratsentscheidungen – welche Vorschläge du annimmst und welche du ablehnst –, nicht aus deinem Romantext. Und auch das nur, wenn du beim Einrichten zustimmst. Nachzulesen in der Datenschutzerklärung, Abschnitte 5.5 und 5.7.
Wer Zugriff hat
Andere Nutzerinnen: niemand. Der Zugriff ist auf dein eigenes Konto beschränkt, und zwar auf der Ebene der Datenbank selbst, nicht erst in der Oberfläche. Deine Manuskripte und Lektorate liegen in der Datenbank verschlüsselt, die Sicherungen ebenso; jede Verbindung ist per TLS verschlüsselt.
Ich selbst kann technisch auf die Datenbank zugreifen. Das ist bei jeder Anwendung so, die von einem Menschen betrieben wird, und wer etwas anderes verspricht, verspricht zu viel. Ich nutze diesen Zugriff in drei Fällen und sonst nicht: wenn du mich um Hilfe bittest und mir die Einsicht ausdrücklich erlaubst; wenn ich einem Fehler nachgehe, der sich anders nicht eingrenzen lässt – dann sehe ich so wenig wie möglich und nichts länger als nötig; und wenn ich gesetzlich dazu verpflichtet bin. Ich lese keine Manuskripte, um sie zu lesen.
Jederzeit löschbar
Deine Projekte löschst du jederzeit selbst, per Klick in der Anwendung. Dein ganzes Konto lösche ich auf eine Nachricht an info@manuskript-kompass.de – innerhalb von 30 Tagen, mit einer Bestätigung an dich.
Nach einer Löschung verschwinden deine Inhalte aus den aktiven Systemen. Meine eigenen Sicherungen werden spätestens nach 30 Tagen überschrieben; spätestens dann sind deine Inhalte auch dort weg. Was aus gesetzlichen Gründen länger bleibt – Rechnungen, eingegangene Widerrufe –, steht mit Fristen in der Datenschutzerklärung, Abschnitt 8.
Auftragsverarbeitungsvertrag inklusive
Stehen in deinem Manuskript reale Menschen – in einer Widmung, einer Danksagung, einer autobiografischen Passage –, bist du für diese Angaben die Verantwortliche im Sinne der DSGVO, und ich verarbeite sie in deinem Auftrag. Den dafür nötigen Vertrag nach Art. 28 DSGVO schließt du bei der Registrierung mit ab: kein Papier, keine Unterschrift, kein Aufpreis.
Für Verlage und Agenturen heißt das: Auftragsverarbeitungsvertrag, Unterauftragsverarbeiter-Liste und technische Maßnahmen liegen offen. Zum Vertrag zur Auftragsverarbeitung →
Gut zu wissen
Wo wird mein Manuskript verarbeitet?
Wird mein Text zum Training von KI-Modellen verwendet?
Kann ich meine Daten löschen?
Bekomme ich einen Auftragsverarbeitungsvertrag?
Der Einstieg ist das Gutachten.
Jetzt weißt du, wo dein Manuskript liegt. Das Manuskript-Gutachten liest deinen ganzen Roman und zeigt dir, wo er steht – derzeit für 27 €.
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